Gepoppter (Gepuffter) Amaranth

Für selbst gepoppten Amaranth (Amaranth Popcorn) wird nur eine Pfanne mit Glasdeckel benötigt. Die Körnchen werden locker auf den heissen Pfannenboden geschüttet, am besten immer nur wenige Esslöffel auf einmal. Sie beginnen sofort in die Höhe zu springen (daher der Name „Popcorn“ und der Sinn des Glasdeckels!), weil die enthaltene Feuchtigkeit explosionsartig entweicht und dabei die äußere Schicht des Korns sprengt. Zurück bleibt knusprig-fluffiges Amaranth-Popcorn. Wichtig ist es, die Pfanne rechtzeitig von der Herdplatte zu nehmen und zu schwenken, damit die kleinen Körnchen nicht anbrennen. Beschichtete oder gusseiserne Pfannen senken dieses Risiko. Auf keinen Fall Fett oder Öl verwenden – die feinen Amaranth-Samen klumpen zusammen und werden nur geröstet.

 

Gepuffter Amaranth kann man zum Beispiel als Müesli-Beilage geniessen.

Amaranth Auflauf mit Gemüse und Ingwer

Pro Person ca. 60g Amaranth gut waschen, etwa 3 mal, bis das Wasser sich nicht mehr verfärbt. In einer Gemüsebouillon mit 2.5x soviel Wasser wie Amaranth ungefähr 20 min köcheln lassen und danach noch 10 min ziehen lassen.

Unterdessen 4 grosse Rüebli waschen, schälen und an der Röstiraffel raffeln. 2 Knoblauchzehen, 1 Zwiebel und ca. 3 cm Inger fein hacken. Nach Belieben andere Gemüse hinzufügen. Z.B. Kürbis. Das geraffelte Gemüse zusammen in Kokosöl anbraten.

Nun wird alles mit dem Amaranth gemischt und in eine Gratinform gegeben. Diese mit Käse überstreuen und das Ganz im Ofen bei 230°C während 30 min backen. Danach die Käseschicht unter dem Grill gratinieren.

Amaranth-Brot (nicht Gluten-Frei)

100g Amaranth (im Cutter gehackt oder fein gemahlen)

50g Roggenschrot, vorher ca. 2h in Wasser eingelegt

200g Weizen-Vollkornmehl

200g Dinkel-Halbweissmehl

2 KL Malzextrakt (findet man in der Reformabteilung der Drogerie)

15g frische Hefe

1.5 KL Salz

ca. 3dL Wasser

 

Alle Zutaten ausser dem Wasser vermischen. Danach das Wasser zugeben und alles gut kneten. Falls der Teig zu feucht ist, noch etwas Dinkelmehl dazugeben, falls der Teig zu trocken ist, noch etwas Wasser nachgeben. Sparsam!

Den Teig an der Wärme ruhen lassen und ihn bis auf seine doppelte Grösse aufgehen lassen. Danach den Ofen auf 220 °C aufheizen. Das Brot wird knuspriger, wenn ihr ein umgekehrtes Blech gleich mitheizt und das Brot nach dem Formen darauf legt.

Das Brot nun formen, sei es rund oder länglich, ganz wie ihr es gerne mögt. Danach das Brot auf das heisse umgekehrte Blech legen. Entweder eine Schale Wasser in den Ofen stellen oder mit einem Spray drei bis vier Sprizer Wasser im Ofen vernebeln.

Das Brot während 30min backen. Das Brot ist gut gebacken, wenn es beim Klopfen auf den Brotboden hohl tönt.

 

Kartoffel - Amaranth - Bratlinge mit Zitronensauce

Für die Bratlinge

800 g Kartoffeln, geschält und geviertelt

2  Zwiebel, fein gewürfelt

2 EL Olivenöl

1 TL Kreuzkümmel

2 TL Senfsamen

2 EL Koriandergrün oder Petersilie gehackt

1  Chilischote

1 TL Salz

30 g Amarant, gepoppt  (Rezept siehe zu oberst auf dieser Seite)

Öl, zum Braten  

 

Die Kartoffeln in 20-25 Minuten gar kochen. Zwiebel in Öl goldbraun anbraten. Kreuzkümmelsamen und Senfsamen in einer beschichteten Pfanne trocken rösten und danach fein zerstossen. Kartoffeln abgiessen und zerstampfen. Zwiebel, Gewürze, Koriandergrün/Petersilie, Chili und Salz zugeben und gut vermischen. Aus der Masse flache Bratlinge formen.
Den Amaranth auf einen flachen Teller geben und die Bratlinge darin wenden. Öl erhitzen und die Bratline von beiden Seiten goldbraun anbraten.

 

Für die Sauce:

80 ml Zitronen- oder Limettensaft

2 EL Ahornsirup

3 EL Koriandergrün oder Petersilie gehackt

1 EL Minze gehackt

1 Knoblauchzehe zerdrückt

1 TL Ingwer, gewürfelt

2 EL Öl

2 EL Wasser

1/2 TL Salz

1  Chilischote

 

Zitronensaft und Ahornsirup aufkochen und 5 Minuten einkochen lassen. Mit allen anderen Zutaten zu einer dicken Sauce pürieren und mit Salz abschmecken. Gegebenenfalls mit ein wenig Wasser verdünnen und mit Créme fraiche oder griechischem Joghurt abschmecken.